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Freitag, 7. August 2015

Die Ablage organisieren: Hängemappensystem

Vor gar nicht allzulanger Zeit gab es auf meinem Schreibtisch (und auch an anderen Orten) immer einen oder mehrere Haufen. Vielleicht kennt ihr das auch: Hereinkommende Papiere, z.B. Rechnungen, Dokumente, Unterlagen von Versicherungen, vom Urlaub, Infozettel aus der Schule und andere solche Blätter, werden zunächst erstmal an einer Stelle abgelegt, um sie dann später entweder zu erledigen oder im entsprechenden Ordner abzuheften. Der Haufen wird immer größer, man hat immer weniger Lust, sich darum zu kümmern. Letztendlich muss man dann doch in den sauren Apfel beißen und sich durcharbeiten. Die schöne Zeit, die dadurch verloren geht!
Aber es geht auch anders!
Seit nun mittlerweile anderthalb Jahren pflege ich meine Ablage mit dem Hängemappensystem. Alles, was man dafür braucht, ist ein Hängemappenkasten und dazu genug Hängemappen sowie am Ende des Jahres (entweder) passende Archivboxen für die Mappen (oder wie ich es praktiziere: Maxibriefkartons).
Zuerst nimmt man eine Kategorisierung der voraussichtlich eingehenden Papiere vor. Jeder wird für sich selbst natürlich individuelle Kategorien wählen. Beispiele wären "Haus/Wohnung", "Versicherung", "Urlaub", "Auto" usw. Mit diesen Kategorien werden die Tabs der Hängemappen beschriftet. Und dann kann es schon losgehen: Einfach alle eingehenden Papiere in die passende Hängemappe stecken. Auf dem Tisch direkt neben dem PC liegen jetzt nur noch Blätter, die direkt erledigt werden müssen: Rechnungen z.B. Und WENN sie erledigt sind, kommen sie natürlich gleich wieder in die passende Hängemappe.
Wenn ich ein bestimmtes Papier suche, greife ich mir die betreffende Hängemappe und habe es sofort zur Hand, geht ganz schnell.
Am Ende des Jahres nimmt man die Hängemappen und steckt sie in eine Archivbox, auf die man das Jahr schreibt. Fertig. Wer möchte, kann auch bestimmte Mappen noch mal durchsehen und aussortieren. Oder man macht keine Jahresarchivkartons, sondern Kategoriekartons und tut dann Jahr für Jahr die Mappe in den passenden Kategoriekarton.
In bestimmten Jahresabständen kann man komplette Mappen herausnehmen und den Inhalt entsorgen. Zum Beispiel könnte man nach 2 Jahren die Hängemappe "Rechnungen", so weit sie erworbene Konsumgüter beinhaltet, leeren, da die Garantiezeit dann abgelaufen ist. Bei mir persönlich betrifft das zum Beispiel Postbelege von den Shops, die ich nur 1 Jahr aufbewahre.
Ein paar wenige Ordner habe ich trotzdem noch: für Kontoauszüge z.B. (die ich ausdrucke und sofort abhefte).
Ein Hängemappenkasten reicht bei mir nicht aus, da ich auch die Shops mit organisiere. Deshalb habe ich mir einen Hängemappenwagen gegönnt. So sieht er aus:




Ganz profimäßige Organisierer benutzen das Classei-System für die hängende Ablage. Aber eine einfache Hängemappenbox tut es auch.
Wäre ein solches System vielleicht auch etwas für euch? Fragen beantworte ich euch gerne!

Montag, 20. April 2015

Mal was anderes

Da ich gerade eine Waschmaschine bestückt habe, dachte ich, ich zeige euch mal etwas, das auch mehr Ordnung in mein Leben gebracht hat. Und zwar das hier:


Ich habe das große Glück, einen "Hauswirtschaftsraum" mein Eigen nennen zu dürfen. Dort stehen Waschmaschine, elektrischer Trockner, es gibt Waschbecken, Toilette und eine lange Arbeitsplatte auf der man bügeln kann. Außerdem Hängeschränke und Regale für die Utensilien. Vor dem Heizkörper kann ich den Flügelwäschetrockner aufstellen und meine Wäsche trocknet über Nacht. Ideale Bedingungen also. (Die Wand musste übrigens mal gewaltsam geöffnet werden ob einer dahinter residierenden umfangreichen Ameisenkolonie. Seitdem steht sie offen...)

Zurück zu den Körben:
Wenn ich früher gewaschen habe, habe ich die Wäsche durch Werfen auf den Boden sortiert. Dort entstanden dann hübsche Haufen, die dort liegen blieben, bis sie gewaschen wurden. Im Grunde lagen dort IMMER irgendwelche Haufen. Ätzend! Dann bin ich über ein Instagramfoto einer Scrap-Freundin auf diese Körbe gestoßen. Seitdem sortiere ich die Wäsche durch das Werfen in diese Körbe. Es sieht ordentlich aus, und immer, wenn ein Korb leer wird, wird ein anderer reingestapelt und er ist weg. Genial!
Ihr findet diese Körbe zum Beispiel ab und zu im Angebot bei Aldi, Lidl oder wie sie alle heißen. Oder aber ihr bestellt sie wie ich im Internet. Der Suchbegriff ist "Flexikorb" oder "flexibler Korb". Der Inhalt beträgt 30 l. Das ist genau das, was meine 7-kg-Waschmaschine fasst.
Danke noch mal an Tine für den Tipp, er hat mein Leben wieder ein bisschen zum Schönen hin verändert!